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Alleinerziehend Probleme

wenn das Kind oder man selber krank ist…..was dann ?

 

Welche Rechte hat der Alleinerziehende und welche Hilfen kann er in Anspruch nehmen.

Sicherlich denkt man immer,es trifft die anderen das man selber mal so krank ist das man seinen Haushalt  nicht weiter führen kann.Doch was ist wenn doch einmal der fall eintritt.
Oder das Kind wird krank “Was ist mit dem Job” niemand ist da der sich um das Kind kümmern kann. 

Welche Rechte habe ich als Alleinerziehender ?
Kann ich mich von der Arbeit freistellen lassen ?
Wie sieht es dann finanziell aus ?

Ich bin selber so krank das ich mich nicht richtig oder garnicht um Kind und Haushalt kümmern !
Wo kann ich Hilfe bekommen ?
Wer trägt die Kosten ?
Gibt es Vorraussetzungen die erfüllt sein müßen das die Kosten übernommen werden ?

Hier sind ein paar Tipps und Infos zu diesem Thema

Alleinerziehend und das Arbeitsrecht: Anspruch auf Freistellung


Arbeitnehmer haben ein Anrecht auf bezahlte Freistellung, wenn das eigene Kind erkrank ist.
Allerdings ist dieses Anrecht auf Freistellung zeitlich begrenzt. Arbeitnehmer müssen zur Betreuung eines kranken Kindes 10 Arbeitstage von der Arbeit  freigestellt werden, wenn sie  allein erziehend sind, stehen ihnen sogar 20 Tage zu.

Doch müssen für eine Freistellung diese 4 Voraussetzungen erfüllt sein:

Eine andere Betreuungsperson steht nicht zur Verfügung,das Kind ist jünger als 12 Jahre,das Kind ist bei einer gesetzlichen Krankenversicherung (mit-)versichert und der Arzt hat bescheinigt, dass die Betreuung notwendig ist.

Die Eltern können frei wählen, welches Elternteil die Freistellung beansprucht.
Bei mehreren  Kindern dürfen pro Elternteil insgesamt 25 freigestellte Arbeitstage – Alleinerziehende 50  Arbeitstage – nicht überschritten werden.

Für die Zeit der Freistellung erhält das betreuende  Elternteil statt des normalen Gehalts das geringere Kinderpflege-Krankengeld von der Krankenkasse.
Das bedeutet für den Arbeitgeber, dass er für  die Zeit der Kindeskrankentage kein Gehalt zahlen muss.

Der Arbeitnehmer sollte seinen Arbeitgeber so schnell wie möglich über die  Erkrankung des  Kindes informieren und muss sich dann oben genannte  Bescheinigung vom Arzt geben lassen. Entweder schickt er diese Bescheinigung  an seine Krankenkasse und erhält von dieser einen
Kindeskrankenbescheid, den  er seinen Arbeitgeber vorlegen muss, oder er übergibt dem Arbeitgeber die  ärztliche Bescheinigung und dessen Steuerberater erledigt den Rest.

Zu Finanziellen Hilfen siehe auch
Familie in Not (Stiftungen)

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Haushaltshilfe

Leistungen der Krankenkasse bei Krankheit

§38 Haushaltshilfe
Versicherte erhalten Haushaltshilfe, wenn ihnen wegen Krankenhausbehandlung oder wegen einer Leistung nach § 23 Abs. 2 oder 4, §§ 24, 37, 40 oder § 41 die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist.

Die Voraussetzung:
1 .
das Haushalt ein Kind lebt, das zu Beginn der benötigung der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das Kind behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

2.
Die Satzung kann bestimmen, daß die Krankenkasse in anderen als den in Absatz 1 genannten Fällen Haushaltshilfe erbringt, wenn Versicherten wegen Krankheit die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist. Sie kann dabei von Absatz 1 Satz 2 abweichen sowie Umfang und Dauer der Leistung bestimmen.

3.
Der Anspruch auf Haushaltshilfe besteht nur, soweit eine im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann.

4.
Kann die Krankenkasse keine Haushaltshilfe stellen oder besteht Grund, davon abzusehen, sind den Versicherten die Kosten für eine selbstbeschaffte Haushaltshilfe in angemessener Höhe zu erstatten. Für Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grad werden keine Kosten erstattet; die Krankenkasse kann jedoch die erforderlichen Fahrkosten und den Verdienstausfall erstatten, wenn die Erstattung in einem angemessenen Verhältnis zu den sonst für eine Ersatzkraft entstehenden Kosten steht.

5.
Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, leisten als Zuzahlung je Kalendertag der Leistungsinanspruchnahme den sich nach § 61 Satz 1 ergebenden Betrag an die Krankenkasse.

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Einelternfamilien häufiger bedürftig


Diese Tatsachen treffen für alle Bundesländer der BRD zu.

Der Krise zum Trotz: Die Weimarer Tafel kann sich bislang nicht über eine abnehmende Spendenbereitschaft beklagen. Dafür nimmt die Zahl der
Bedürftigen weiterhin zu.

WEIMAR (mh). Seit Cathia Zeh vor einem Jahr die Geschicke der Weimarer Tafel in die Hände gelegt bekam, wuchs der Zulauf stetig an.
Inzwischen kommen pro Tag 130 Menschen zur Lebensmittelausgabe an die Georg-Haar-Straße. Das seien doppelt so viele wie Anfang ´08, so Zeh,
die nach der Diakoniefusion im Januar auch offiziell zur Tafel-Leiterin bestimmt wurde. Ganz überwiegend seien die Bedürftigen alleinstehend
bzw. alleinerziehend. Der Anteil der Großfamilien sei hingegen verschwindend gering.

Derzeit arbeitet Zeh an einer umfassenden Kundenstatistik. Darin wird auch ermittelt, wieviele der insgesamt 2500 Weimarpass-Inhaber
diesen zum Lebensmittelerwerb brauchen; viele nutzen ihn nur für kostengünstige Eintritte zu Kultur- oder Sportveranstaltungen.

Die Wirtschaftskrise habe sich bei der Tafel bislang kaum bemerkbar gemacht. “Im Gegenteil”, sagt Cathia Zeh. So würden sich inzwischen
mehr Bäckereien der Region an der Tafel beteiligen. Einige Märkte würden aber Produkte, die ihrem Haltbarkeitsdatum näher rücken, ihren
Kunden inzwischen erstmal verbilligt anbieten, bevor man sie an die Tafel abgibt.

Während der Gebrauchtwarenbereich auf Vordermann gebracht wurde, besteht in der Lebensmittelausgabe Sanierungsbedarf. Da kamen jene
1000 Euro wie gerufen, die Frank Siegmund, Hartmut Sieckmann und Peter Hupfer vom Lionsclub Weimar Classic gestern überbrachten, vom
Reinerlös ihres Zwiebelmarktstandes.

Bei der Gelegenheit erinnerte man daran, dass die Lions die Tafel nicht nur von Beginn an unterstützen, vielmehr waren sie auch Inititoren der
Gründung 1996. Im Kontakt mit Pfarrer Bernd Müller (heute Bernd Eichert) wurde der Förderantrag erarbeitet, für den die Lions den Eigenanteil
von 11 000 DM aufbrachten, vorwiegend als Sachspenden. Zudem bezahlt der Club seitdem die Benzin- und Telefonkosten der Tafel. Bis heute
seien das mehr als 21 000 Euro gewesen.
Quelle

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